Ortsverband der Grünen will „bezahlbares“ Hallenbad
Der Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt die im Jahr 2008 wieder angelaufene Diskussion über öffentliche Bäder in Langenhagen. „Wie in der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Grünen festgelegt, sollte unsere Stadt möglichst bald über ein Familien- und Sportbad entscheiden“ erklärte Rolf Linnhoff, Vorsitzender des Grünen Ortsverbandes in Langenhagen. Als Randbedingungen für ein Hallenbad hat sich der grüne Ortsverband darauf verständigt, dass dieses über eine möglichst optimale Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr verfügen sollte, damit es von den Bewohnern aller Stadtteile gut erreicht werden kann. Über den Standort sei noch nicht entschieden, auch eine Sanierung des Hallenfreibades Godshorn sei noch nicht endgültig vom Tisch. Und Linnhoff betont: „Der Eintritt muss natürlich bezahlbar sein. Nach den Vorstellungen der Bündnisgrünen muss sich der künftige Eintrittspreis am Niveau der umliegenden Bäder orientieren, das aktuell bei 2,80 – 3,50 Euro liegt.“Das Hallenbad sei eine notwendige Infrastruktureinrichtung und daher von der Stadt Langenhagen unmittelbar zu leisten, weitere Zusatzkomponenten wie z. B. eine Sauna müssten durch ergänzende Betreiber finanziert werden. Die laufenden Kosten des Hallenbads sollten den aktuellen Zuschussbedarf von 560.000 Euro für das Bad in Godshorn nicht wesentlich überschreiten. Mehrausgaben müssten durch Umschichtungen finanziert werden. „Durch den Bau eines neuen Hallenbades darf die laufende Haushaltskonsolidierung nicht gefährdet werden.“ forderte Rolf Linnhoff. „Die dauerhafte Entschuldung der Stadt ist mit Blick auf kommende Generationen ein ebenso wichtiges Ziel, das wir nicht aus den Augen verlieren!“ Um sich ein anschauliches Bild von den benachbarten Hallenbädern in Hannover zu machen, wird der grüne Ortsverband das Vahrenwalder Bad und das Nordost-Bad besichtigen und dabei abklären, welche Aspekte für ein Langenhagener Bad beispielhaft sein könnten.





